FDP/FB-Fraktion zum Kreuzungsausbau Stauffenberg/Königsbrücker

Zastrow: „Königsbrücker Nord muss zweispurig kommen“

(Dresden/17.10.2018) In dieser Woche wurden die Pläne der Stadtverwaltung zur Neugestaltung der Kreuzung zwischen Königsbrücker und Stauffenbergallee der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach Medienberichten kritisierten Anwohner die Pläne deutlich.

Dazu erklärt Holger Zastrow, der Fraktionsvorsitzende der FDP/FB-Fraktion:

„Der Kreuzungsausbau ist dringend erforderlich. Die Kreuzung zwischen Königsbrücker und Stauffenbergallee ist eine der wichtigsten Kreuzungen Dresdens und hat sogar überregionale Bedeutung. Viele Pendler und Gewerbetreibende aus dem Umland müssen über die Königsbrücker Landstraße nach Dresden einfahren. Das Stauchaos, besonders im Berufsverkehr auf der nördlichen Königsbrücker, wird immer schlimmer. Das belastet Pendler, Anwohner und auch die Umwelt in dem Bereich massiv.

Der Knotenpunkt muss leistungsstärker werden, vor allem bei dem anhaltenden Wachstum von Einwohnern, Wirtschaft und Arbeitsplätzen in und um Dresden. Aus Sicht meiner Fraktion ist fraglich, ob wir mit dem Ausbau des nördlichen Teils überhaupt noch fünf Jahre warten können. Wir halten die aktuellen Prognosen zum Verkehrsaufkommen sogar noch für zu gering. Ebenso ist es bedauerlich, dass auch eine Untertunnelung der Königsbrücker Straße nicht erneut geprüft und vorgestellt wurde.

Der Kreuzungsausbau darf zudem nicht losgelöst von der zukünftigen Gestaltung der Königsbrücker Straße Nord betrachtet werden. Hier brauchen wir den zweispurigen Ausbau pro Fahrtrichtung durchgängig bis zur Brücke Industriegelände. Nur dann ist der Verkehrszug leistungsstark genug. Zudem muss der zweistreifige Ausbau der Stauffenbergallee West als Fertigstellung des Verkehrszuges Waldschlößchenbrücke kommen. Wer die Königsbrücker Süd zurückbaut, muss außen die Straßen aufwerten, damit diese den Verkehr auch aufnehmen können. Die Kreuzung und der gesamte Verkehrszug sind dabei von entscheidender Bedeutung.“

 

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