Autofreies Terrassenufer ist Schnapsidee

FDP/FB-Fraktion bezeichnet autofreies Terrassenufer als Schnapsidee

 

Zastrow: „Weltfremd, naiv, dreist“

(Dresden/29.08.2018) Nach Medienberichten vom heutigen 29.08. fordert der ADFC ein autofreies Terrassenufer in Dresden und skizziert Ideen einer Flaniermeile. Lediglich der Radweg soll erhalten bleiben. Für die FDP/Freie Bürger-Fraktion ist das wieder eine Schnapsidee der Radpopulisten.

„Ich dachte die Sommerpause und das Sommerloch sind endlich vorbei“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der FDP/Freie Bürger-Fraktion Holger Zastrow den Vorschlag des ADFC. „Man sollte und kann den ADFC kaum noch ernst nehmen. Die Forderungen der grünen Radlobbyisten werden von Jahr zu Jahr immer weltfremder, naiver und dreister und ignorieren die verkehrlichen Realitäten in der Stadt. Leider ist aufgrund der derzeitigen rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit mit ihrer Straßenrückbaupolitik aber zu befürchten, dass dieser Unsinn „auf Teufel komm raus“ vom grünen Baubürgermeister umgesetzt wird. Der gesamten Innenstadt würde der Verkehrsinfarkt drohen. Wo bitte sollen denn die aktuell rund 21.000 Fahrzeuge täglich hin? Man stelle sich nur einmal vor, die würden alle über die Wilsdruffer Straße oder den schon heute überlasteten Külz-Ring fahren.“ Der Vorschlag ignoriert aber nicht nur entstehende verkehrliche Probleme, sondern auch andere Realitäten, wie zum Beispiel völlig anders laufende Wegebeziehungen in der Stadt und die Anforderungen der Dampfschifffahrt.

Wie unausgegoren die Idee des ADFC ist, zeigt sich aber auch an der Forderung, den Radweg zu erhalten. Welches massives Unfallpotenzial sich dabei entwickeln würde, zeigt doch das Beispiel Elberadweg vor dem Fährgarten. Dort ist der Rettungswagen Dauergast aufgrund von Unfällen zwischen Fahrradfahrern und Fußgängern. Wenn schon Fußgängerzone und Flaniermeile, dann aber bitte auch absteigen, liebe Radfahrer.“

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