Neuer Doppelhaushalt eingebracht – Hauck: „Grund zur Hoffnung“
(Dresden, 03.09.2026) Auf der Sitzung des Stadtrates am Donnerstag hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert den Entwurf des Doppelhaushalts für die Jahre 2027 und 2028 eingebracht. Die Landeshauptstadt hatte im vergangenen Jahr mit Haushaltssperren und sinkenden Einnahmeerwartungen zu tun. Auch der nun eingebrachte Entwurf für die kommenden Jahre sieht deutliche Sparmaßnahmen vor.
Michael Hauck, der finanzpolitische Sprecher der FDP/Freie Bürger-Fraktion, äußert sich zu den vorgestellten Punkten des Haushaltsentwurfes: „Wir müssen versuchen, aus einer schwierigen Situation das Beste zu machen. Alle wissen, dass das kein Jubelhaushalt werden kann. Das ist bei der derzeitigen Situation der Kommunen nicht zu haben. Alle sächsischen Städte stehen unter dem Stern des Sparens. Trotzdem kann Dresden in den nächsten Jahren seine dringend notwendigen Investitionen, insbesondere im Infrastrukturbereich fortführen. Lobenswert ist, dass die Verwaltung den größten Teil der Sparleistung bei sich selbst erbringen wird. Die Konsolidierung, die wir im letzten Doppelhaushalt beschlossen haben, beginnt zu greifen. Dadurch muss weniger an den Leistungen für die Bürger gespart werden. Auch dass keine weitere Neuverschuldung geplant ist, begrüßen wir ausdrücklich. Wir können unsere jetzigen Ausgaben des laufenden Geschäfts nicht auf Kosten der nächsten Generationen finanzieren.“
